Der, der die Meere überfährt, wechselt zwar die Richtung, aber nicht die Art.

- Horaz

Horaz

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht von der Macht des Einzelnen und seiner Fähigkeit, den Lauf der Dinge zu beeinflussen. Die Metapher des Meeres, das riesig und scheinbar unaufhaltsam ist, steht für die Kräfte, die unsere Welt formen. Indem wir es durchqueren, kann der Einzelne seine Richtung ändern, aber nicht seinen Weg. Das deutet darauf hin, dass wir zwar keine Kontrolle über die größeren Systeme und Strukturen haben, die uns umgeben, aber dass wir durch unser eigenes Handeln dennoch etwas bewirken können. Die emotionale Wirkung dieses Zitats ist eine der Ermächtigung und Hoffnung. Es erinnert uns daran, dass wir selbst angesichts scheinbar unüberwindbarer Herausforderungen die Fähigkeit haben, etwas zu bewirken und Veränderungen herbeizuführen.

Daten zum Zitat

Autor:
Horaz
Tätigkeit:
römischer Dichter und Satiriker
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Neutral