Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich.

- Aristoteles

Aristoteles

Klugwort Reflexion zum Zitat

Aristoteles betont mit diesem Zitat die Bedeutung von Beständigkeit und Kontinuität, um ein echtes und nachhaltiges Glück zu erreichen. Eine einzelne Schwalbe oder ein einzelner freudiger Moment kann den Anschein von Wandel oder Erfüllung erwecken, doch wahres Glück und Erfolg entstehen erst durch eine anhaltende positive Entwicklung und fortdauernde Umstände. Diese Aussage erinnert daran, dass Zufriedenheit und Tugend nicht durch flüchtige Ereignisse, sondern durch das kontinuierliche Streben nach einem erfüllten Leben erreicht werden können.

Das Zitat lädt ein, über die Schnelllebigkeit moderner Glücksversprechen nachzudenken und stattdessen auf langfristige Werte und Ziele zu setzen. Es erinnert uns daran, dass die Geduld, Beständigkeit und der Aufbau von guten Gewohnheiten unverzichtbare Bestandteile eines erfüllten Lebens sind.

Zitat Kontext

Dieses Zitat stammt aus Aristoteles' Werk ‚Nikomachische Ethik‘, das sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Menschen ein tugendhaftes und glückliches Leben führen können. Es spiegelt seine Überzeugung wider, dass wahres Glück ein Ergebnis von kontinuierlichem Handeln und innerem Wachstum ist, nicht bloß von flüchtigen Glücksmomenten.

Daten zum Zitat

Autor:
Aristoteles
Tätigkeit:
Universalgelehrter, Philosoph, Naturforscher
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Keine Emotion