Das ist eben das Dumme und höchst Ungerechte. Wenn die reichen Leut' nicht wieder reiche Leut' einladeten, sondern arme Leut', dann hätten alle genug zu essen.
- Johann Nepomuk Nestroy

Klugwort Reflexion zum Zitat
Johann Nepomuk Nestroy kritisiert in diesem Zitat soziale Ungerechtigkeit und die Selbstbezogenheit der Reichen. Er zeigt auf, dass soziale Ungleichheit nicht nur durch materielle Unterschiede entsteht, sondern auch durch gesellschaftliche Strukturen, die die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößern. Die Reichen bleiben unter sich, während Bedürftige ausgeschlossen werden, obwohl eine Umverteilung von Ressourcen leicht helfen könnte.
Diese Reflexion fordert dazu auf, soziale Verantwortung ernst zu nehmen. Nestroy mahnt, dass echte gesellschaftliche Gerechtigkeit nur erreicht werden kann, wenn privilegierte Gruppen ihre Ressourcen teilen und sich solidarisch zeigen. Er ruft zu mehr Empathie und praktischer Nächstenliebe auf.
In einer Zeit wachsender sozialer Ungleichheit bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie fordert dazu auf, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und Verantwortung für sozial Schwächere zu übernehmen.
Das Zitat inspiriert dazu, aktiv an sozialer Gerechtigkeit mitzuwirken und Möglichkeiten der Solidarität zu schaffen.
Zitat Kontext
Johann Nepomuk Nestroy (1801–1862) war ein österreichischer Dramatiker und Schauspieler, bekannt für seine gesellschaftskritischen und humorvollen Stücke.
Dieses Zitat spiegelt Nestroys scharfe Gesellschaftskritik wider. Mit Ironie und Humor prangerte er soziale Ungerechtigkeit und die Ignoranz der wohlhabenden Schichten gegenüber den Bedürfnissen der Armen an.
Seine Gedanken bleiben aktuell, da sie zur Reflexion über soziale Gerechtigkeit und Solidarität anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Johann Nepomuk Nestroy
- Tätigkeit:
- österr. Schauspieler, Dramatiker, Satiriker
- Epoche:
- Biedermeier
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- Emotion:
- Keine Emotion