Alte Leute mögen gern gute Lehren geben, um sich zu trösten, dass sie nicht mehr im Stande sind, böse Beispiele zu geben.
- François de La Rochefoucauld

Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat spricht die emotionale Wirkung des Alterns an, insbesondere auf das Selbstverständnis und die Identität des Einzelnen. Wenn Menschen älter werden, denken sie oft über ihr Leben und die Entscheidungen nach, die sie getroffen haben. Sie können ein Gefühl des Bedauerns oder der Enttäuschung über vergangene Fehler verspüren, aber sie empfinden auch Stolz und Erfüllung für das Gute, das sie getan haben. Der Wunsch, gute Lehren zu erteilen, ihr Wissen und ihre Weisheit weiterzugeben, ist eine Möglichkeit für ältere Menschen, Sinn und Zweck in ihrem Leben zu finden. Es ist eine Möglichkeit, sich damit zu trösten, dass sie immer noch einen positiven Einfluss auf die Welt haben können, auch wenn sie mit den Einschränkungen und Herausforderungen des Alters konfrontiert sind. Insgesamt fängt dieses Zitat die emotionale Komplexität des Alterns ein, wenn Menschen mit ihrer eigenen Sterblichkeit umgehen und danach streben, ein bleibendes Vermächtnis zu hinterlassen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- François de La Rochefoucauld
- Tätigkeit:
- französischer Adliger, Soldat und Schriftsteller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Neutral