Zu wissen und trotzdem zu denken, dass man nichts weiß, ist das Beste; nicht zu wissen und trotzdem zu denken, dass man etwas weiß, führt zu Schwierigkeiten.
- Laozi

Klugwort Reflexion zum Zitat
Laozi betont in diesem Zitat die Tugend der Demut im Wissen. Wahre Weisheit besteht darin, sich der eigenen Unwissenheit bewusst zu sein, auch wenn man Wissen besitzt. Arroganz im Glauben, etwas zu wissen, obwohl man es nicht tut, führt hingegen zu Fehlern und Konflikten.
Diese Reflexion fordert dazu auf, sich kritisch mit dem eigenen Wissen auseinanderzusetzen. Es ist klug, die eigenen Grenzen zu erkennen und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Dies fördert Lernbereitschaft, Demut und Respekt im Umgang mit anderen.
In Zeiten von Informationsüberfluss und Meinungsvielfalt erinnert dieses Zitat daran, dass selbst fundiertes Wissen hinterfragt werden sollte. Überheblichkeit im Wissen kann zu Fehlurteilen führen, während Bescheidenheit den Weg zur Weiterentwicklung öffnet.
Das Zitat inspiriert dazu, eine Haltung des Lernens und Zweifelns zu bewahren, um weiser und reflektierter zu handeln.
Zitat Kontext
Laozi (6. Jh. v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus. Seine Lehren betonen Natürlichkeit, Einfachheit und das Streben nach Harmonie.
Dieses Zitat stammt aus dem *Daodejing*, einem zentralen Werk des Daoismus. Es reflektiert Laozi's Auffassung, dass Weisheit durch Bescheidenheit und Selbsterkenntnis entsteht.
Die Aussage bleibt zeitlos relevant, da sie zur Selbstreflexion über Wissen und den verantwortungsvollen Umgang damit anregt.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Laozi
- Tätigkeit:
- chinesischer Philosoph
- Epoche:
- Frühe Antike
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- Emotion:
- Keine Emotion