Wir wollen den Militaristen nicht nur loswerden, weil er verletzt und tötet, sondern weil er ein unerträglicher Dickschädel ist, der uns beim Erreichen unserer Ziele schikaniert und schimpft.
- Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat
Herbert George Wells kritisiert in diesem Zitat nicht nur die Gewalt und Zerstörung, die mit Militarismus einhergehen, sondern auch die geistige Starrheit und den autoritären Charakter, die den Militaristen prägen. Seine Worte verweisen darauf, dass der Militarismus nicht nur ein physisches, sondern auch ein intellektuelles und gesellschaftliches Hindernis darstellt.
Die Reflexion zeigt, dass Wells hier einen umfassenderen Blick auf die Problematik des Militarismus wirft. Es geht ihm nicht nur um die unmittelbaren Auswirkungen von Gewalt und Krieg, sondern auch um die hinderlichen Einstellungen und Verhaltensweisen, die Fortschritt und Zusammenarbeit erschweren. Der Militarist wird als Symbol für Starrsinn und destruktive Machtstrukturen dargestellt, die verhindern, dass Gesellschaften ihre Ziele in Frieden und Kooperation erreichen.
Dieses Zitat lädt dazu ein, über die tiefere Natur von Macht und Autorität nachzudenken. Es fordert uns auf, nicht nur die offensichtlichen Auswirkungen von Gewalt abzulehnen, sondern auch die mentalen und kulturellen Einstellungen, die solche Strukturen aufrechterhalten. Wells erinnert uns daran, dass Fortschritt und Innovation Offenheit, Flexibilität und gegenseitigen Respekt erfordern – Eigenschaften, die dem Militarismus entgegengesetzt sind.
Letztlich ist dies ein Aufruf, autoritäre und destruktive Strukturen in allen Formen zu hinterfragen und eine Kultur des Dialogs, der Zusammenarbeit und des Friedens zu fördern. Wells inspiriert uns, nicht nur gegen die sichtbaren Auswüchse von Militarismus vorzugehen, sondern auch die mentalen Haltungen zu überwinden, die solche Systeme ermöglichen. Seine Worte sind eine zeitlose Mahnung, dass wahre Stärke in der Fähigkeit liegt, miteinander zu arbeiten und Hindernisse durch Weisheit und Geduld zu überwinden.
Zitat Kontext
Herbert George Wells, ein visionärer Schriftsteller und Denker des frühen 20. Jahrhunderts, verfasste dieses Zitat in einer Zeit, die von großen politischen und militärischen Spannungen geprägt war. Seine Worte spiegeln die pazifistischen Ideale wider, die in vielen seiner Werke zu finden sind, sowie seine Überzeugung, dass Menschlichkeit und Fortschritt nicht durch Gewalt, sondern durch Vernunft und Kooperation erreicht werden können.
Der historische Kontext zeigt, dass Wells in einer Ära lebte, die durch die Schrecken des Ersten Weltkriegs gezeichnet war und in der die Frage nach Alternativen zu militaristischen Strukturen dringend war. Sein Zitat ist ein Plädoyer für die Überwindung dieser Denkweisen und die Schaffung einer friedlicheren Welt.
Auch heute hat dieses Zitat eine starke Relevanz. In einer Welt, die oft von Konflikten und Machtstreben geprägt ist, erinnert es daran, wie wichtig es ist, destruktive Strukturen und Denkweisen zu hinterfragen. Wells lädt uns ein, nicht nur Gewalt abzulehnen, sondern auch die mentalen und kulturellen Grundlagen zu überwinden, die solche Strukturen ermöglichen.
Seine Worte inspirieren dazu, eine Welt zu schaffen, die auf Verständigung, Zusammenarbeit und Frieden basiert. Sie sind eine zeitlose Erinnerung daran, dass wahre Stärke und Fortschritt nicht in Zwang und Gewalt liegen, sondern in der Fähigkeit, einander zu respektieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Herbert George Wells
- Tätigkeit:
- britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion