Wie viele Hochgepriesene sind bereits der Vergessenheit anheimgefallen! Und wie viele, die das Loblied jener angestimmt haben, sind schon längst nicht mehr da!

- Marc Aurel

Marc Aurel

Klugwort Reflexion zum Zitat

Marc Aurel erinnert in diesem Zitat an die Vergänglichkeit von Ruhm und Anerkennung. Er weist darauf hin, dass selbst die größten Persönlichkeiten und deren Bewunderer irgendwann vergessen werden. Diese Aussage fordert dazu auf, Bescheidenheit zu bewahren und nicht nach Ruhm und Anerkennung zu streben, sondern sich auf wahrhaftige und bedeutungsvolle Taten zu konzentrieren.

Diese Reflexion fordert dazu auf, das eigene Leben nicht von äußerer Anerkennung bestimmen zu lassen. Marc Aurel, als stoischer Philosoph, legt nahe, dass innere Werte und Tugenden wichtiger sind als flüchtiger Ruhm.

In einer Gesellschaft, in der Statussymbole und öffentliche Anerkennung oft als Maßstab für Erfolg gelten, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie erinnert daran, dass wahre Erfüllung nicht im äußeren Ruhm, sondern in innerer Zufriedenheit liegt.

Das Zitat inspiriert dazu, den Fokus auf beständiges Handeln und innere Werte zu richten, anstatt sich von vergänglichem Ruhm leiten zu lassen.

Zitat Kontext

Marc Aurel (121–180 n. Chr.) war römischer Kaiser und ein bedeutender Vertreter der Stoa. Seine *Selbstbetrachtungen* enthalten viele Gedanken über Vergänglichkeit, Tugend und innere Ruhe.

Dieses Zitat spiegelt seinen stoischen Ansatz wider, das Leben aus der Perspektive der Vergänglichkeit zu betrachten. Er rät dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sich nicht von Eitelkeiten ablenken zu lassen.

Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Bescheidenheit und zur Konzentration auf inneres Wachstum anregen.

Daten zum Zitat

Autor:
Marc Aurel
Tätigkeit:
römischer Kaiser, Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Keine Emotion