Wenn man liebt zweifelt man oft an dem, wovon man am festesten überzeugt ist.

- François de La Rochefoucauld

François de La Rochefoucauld

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht die Verletzlichkeit und Unsicherheit an, die mit der tiefen Liebe zu jemandem einhergehen. Wenn wir unser Herz für jemanden öffnen, setzen wir uns selbst aufs Spiel und erlauben ihm, unser wahres Selbst und all unsere Fehler und Ängste zu sehen. Das macht uns anfällig für Ablehnung, Verletzungen und Verrat. Trotzdem lieben wir weiter, weil die emotionalen Höhen des Verliebtseins so stark und erfüllend sind, dass wir nicht anders können, als immer wieder zurückzukommen, um mehr davon zu bekommen. Diese Liebe geht jedoch oft mit einem Gefühl des Zweifels einher, da wir uns fragen, ob unsere Liebe wirklich stark genug ist, um den Herausforderungen und Hindernissen standzuhalten, die das Leben für uns bereithält. Kurz gesagt: Wenn man liebt, ist man gleichzeitig von seiner Liebe überzeugt und zweifelt an ihr. Dieses emotionale Paradoxon macht die Liebe so mächtig und transformativ, aber auch so schwer zu handhaben.

Daten zum Zitat

Autor:
François de La Rochefoucauld
Tätigkeit:
französischer Adliger, Soldat und Schriftsteller
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Neutral