Wenn es mir offenbart wird, werde ich es für eine Offenbarung halten; aber es kann und darf nicht von mir verlangt werden, es vorher für eine Offenbarung zu halten.

- Thomas Paine

Thomas Paine

Klugwort Reflexion zum Zitat

Thomas Paine betont in diesem Zitat die Bedeutung individueller Erfahrung und Überzeugung im Umgang mit Glaubensfragen. Es lehnt die Erwartung ab, etwas als Wahrheit zu akzeptieren, ohne eine persönliche Bestätigung oder Einsicht zu haben.

Die Reflexion hebt hervor, wie dieses Zitat den Kern eines rationalen und kritischen Denkens berührt. Paine fordert dazu auf, nicht blind zu glauben, sondern auf die eigene Vernunft und Erfahrung zu vertrauen. Diese Haltung schützt vor dogmatischem Denken und ermutigt zu einer selbstbestimmten Suche nach Wahrheit.

Paines Worte sind eine Einladung, sich auf den Weg zu machen, um eigene Antworten zu finden. Sie erinnern daran, dass authentisches Verständnis und Glaube nicht auferlegt, sondern erlebt und erarbeitet werden müssen. Dies ist ein kraftvoller Appell für geistige Freiheit und intellektuelle Ehrlichkeit.

Zitat Kontext

Thomas Paine (1737–1809), einer der einflussreichsten politischen Denker der Aufklärung, war ein Verfechter von Rationalität und Menschenrechten. Sein Werk ‚The Age of Reason‘, aus dem dieses Zitat stammt, kritisiert religiösen Dogmatismus und betont die Bedeutung persönlicher Erkenntnis.

In einer Zeit, in der traditionelle religiöse und politische Strukturen hinterfragt wurden, steht Paines Aussage für den Aufbruch zu neuen Formen des Denkens. Sie bleibt ein zeitloses Plädoyer für die individuelle Freiheit, selbst zu entscheiden, was man für wahr hält, basierend auf persönlicher Erfahrung und kritischem Denken.

Daten zum Zitat

Autor:
Thomas Paine
Tätigkeit:
brit.-amerik. politischer Aktivist, Schriftsteller und Intellektueller
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Keine Emotion