
Klugwort Reflexion zum Zitat
Dieses Zitat stellt die Vorstellung von Geschichte und unsere Wahrnehmung von Ereignissen in Frage. Es impliziert, dass ein Ereignis ohne Dokumentation oder Erzählung unbedeutend ist und nicht wirklich stattgefunden hat. Diese zum Nachdenken anregende Aussage wirft Fragen über die Rolle der Sprache und des Erzählens bei der Gestaltung unseres Verständnisses der Realität auf. Sie legt nahe, dass unsere Erinnerungen und Erfahrungen ohne das geschriebene oder gesprochene Wort flüchtig sind und leicht vergessen werden. Insgesamt fordert uns dieses Zitat heraus, die Macht der Sprache und die Rolle, die sie bei der Gestaltung unseres Verständnisses der Welt um uns herum spielt, zu hinterfragen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Virginia Woolf
- Tätigkeit:
- brit. Schriftstellerin
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Neutral