Man muss immer davon ausgehen, dass diejenigen, die sich gegen eine Gleichberechtigung aussprechen, niemals meinen, dass der Ausschluss auf sie selbst zutrifft.
- Thomas Paine

Klugwort Reflexion zum Zitat
Thomas Paine bringt in diesem Zitat die menschliche Neigung zur Doppelmoral zum Ausdruck. Menschen, die Gleichberechtigung ablehnen, tun dies oft aus einer Position des Vorteils heraus und gehen nicht davon aus, dass sie selbst jemals von Ausgrenzung betroffen sein könnten. Diese Haltung offenbart eine mangelnde Empathie und ein unkritisches Bewusstsein für gesellschaftliche Strukturen.
Diese Reflexion fordert dazu auf, das eigene Denken und Handeln in Bezug auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung kritisch zu hinterfragen. Paine macht deutlich, dass echte Gleichberechtigung nur dann verwirklicht werden kann, wenn Menschen bereit sind, ihre eigenen Privilegien zu erkennen und zu hinterfragen.
In einer Welt, in der soziale Ungleichheiten weiterhin bestehen, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie mahnt dazu, sich aktiv für Chancengleichheit einzusetzen und Ungerechtigkeiten nicht aus einer privilegierten Perspektive zu ignorieren.
Das Zitat inspiriert dazu, sich für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen und Empathie gegenüber Benachteiligten zu zeigen.
Zitat Kontext
Thomas Paine (1737–1809) war ein bedeutender Denker der Aufklärung, der sich für Menschenrechte, Freiheit und soziale Gerechtigkeit einsetzte.
Dieses Zitat spiegelt Paines Engagement für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit wider. Er kritisierte soziale Hierarchien und forderte, dass gesellschaftliche Regeln für alle gleichermaßen gelten sollten.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über Privilegien und zur aktiven Förderung von Gleichberechtigung anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Thomas Paine
- Tätigkeit:
- brit.-amerik. politischer Aktivist, Schriftsteller und Intellektueller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Keine Emotion