Keiner geht gezwungener aus dem Leben als der Selbstmörder.

- Emanuel Wertheimer

Emanuel Wertheimer

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat vermittelt mit seiner nüchternen Sprache und der Betonung des Wortes „gezwungen“ ein starkes Gefühl der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Es suggeriert, dass Selbstmord keine Wahl ist, sondern ein tragisches und unvermeidliches Ergebnis, das dem Einzelnen durch äußere Umstände aufgezwungen wird. Die Verwendung des Wortes „erzwungen“ unterstreicht den Gedanken, dass man gezwungen oder genötigt wird, was das Gefühl der Hilflosigkeit und des Opferseins noch verstärkt. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats von tiefer Traurigkeit und einem tiefgreifenden Gefühl des Verlusts geprägt, da es die tragische Natur des Selbstmords und die überwältigende Last, die einen Menschen dazu bringen kann, sich das Leben zu nehmen, anspricht.

Daten zum Zitat

Autor:
Emanuel Wertheimer
Tätigkeit:
ungar. deutsch. österr. Aphoristiker und Schriftsteller
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Neutral