Ich war schon immer ein Bewunderer. Ich halte die Gabe der Bewunderung für unverzichtbar, wenn man es zu etwas bringen will; ich wüsste nicht, wo ich ohne sie wäre.
- François de La Rochefoucauld

Klugwort Reflexion zum Zitat
La Rochefoucauld hebt in diesem Zitat die Bedeutung der Fähigkeit zur Bewunderung hervor. Diese Eigenschaft, die oft mit Offenheit und einem scharfen Auge für das Gute verbunden ist, ist für ihn der Schlüssel zu persönlichem und beruflichem Wachstum. Bewunderung ermutigt uns, die Fähigkeiten und Errungenschaften anderer anzuerkennen und daraus Inspiration zu ziehen.
Das Zitat unterstreicht, dass echte Bewunderung keine Schwäche ist, sondern eine Tugend, die es ermöglicht, über den eigenen Horizont hinauszublicken und sich von anderen bereichern zu lassen. Es fordert dazu auf, Neid oder Stolz beiseitezulegen und stattdessen die Welt und ihre Menschen mit einem offenen Herzen zu betrachten.
Diese Reflexion lädt dazu ein, sich selbst zu fragen, ob wir die Fähigkeit zur Bewunderung in unserem Leben kultivieren. Sie erinnert uns daran, dass das Erkennen und Würdigen von Schönheit, Können und Erfolg in anderen uns selbst zu besseren Menschen machen kann.
Zitat Kontext
François de La Rochefoucauld war ein französischer Schriftsteller und Moralist des 17. Jahrhunderts, bekannt für seine scharfsinnigen Reflexionen über die menschliche Natur. In einer Zeit gesellschaftlicher Umwälzungen und persönlicher Intrigen erkannte er die Rolle der Bewunderung als eine Quelle der Inspiration und Selbsterkenntnis.
Dieses Zitat spiegelt La Rochefoucaulds tiefes Verständnis für menschliche Beziehungen und seine Überzeugung wider, dass wahre Größe nicht nur im eigenen Handeln, sondern auch in der Fähigkeit liegt, Größe in anderen zu erkennen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- François de La Rochefoucauld
- Tätigkeit:
- französischer Adliger, Soldat und Schriftsteller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Keine Emotion