Es gibt viele Leute, die dazu bestimmt sind, falsch zu denken, andere dazu, gar nicht zu denken, und wieder andere dazu, diejenigen zu verfolgen, welche denken.
- Voltaire

Klugwort Reflexion zum Zitat
Voltaire kritisiert in diesem Zitat scharf die gesellschaftlichen Strukturen, die kritisches Denken unterdrücken. Er teilt Menschen in drei Gruppen: jene, die falsch denken, jene, die überhaupt nicht denken, und jene, die aktive Denker verfolgen. Diese Einteilung zeigt die Schwierigkeiten, mit denen freies Denken konfrontiert ist, und die Widerstände, die kritische Geister in der Gesellschaft erfahren.
Diese Reflexion fordert dazu auf, über die Freiheit des Denkens und die gesellschaftlichen Mechanismen der Unterdrückung nachzudenken. Voltaire mahnt, dass intellektuelle Unabhängigkeit und kritisches Hinterfragen oft nicht nur ignoriert, sondern aktiv bekämpft werden. In autoritären oder stark regulierten Gesellschaften werden Denker häufig als Bedrohung wahrgenommen.
In einer Zeit, in der Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung weltweit unter Druck stehen, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie erinnert daran, dass unabhängiges Denken gefördert und geschützt werden muss.
Das Zitat inspiriert dazu, sich für geistige Freiheit einzusetzen und sich gegen die Verfolgung kritischer Stimmen zu stellen.
Zitat Kontext
Voltaire (1694–1778) war ein französischer Philosoph und Aufklärer, bekannt für seine scharfe Kritik an Intoleranz und Dogmatismus. Er setzte sich vehement für Meinungsfreiheit und Vernunft ein.
Dieses Zitat reflektiert Voltaires Engagement für das Recht auf freies Denken und seine Kritik an gesellschaftlichen Strukturen, die dieses Recht unterdrücken.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Verteidigung der Meinungsfreiheit und zur Förderung kritischen Denkens anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Voltaire
- Tätigkeit:
- französischen Schriftsteller, Philosoph und Intellektueller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Keine Emotion