Eine Weltrevolution hin zu einer höheren sozialen Ordnung, einer Weltordnung, oder der völlige Untergang liegt vor uns allen.
- Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat
Herbert George Wells warnt in diesem Zitat eindringlich vor der Dringlichkeit eines fundamentalen Wandels in der menschlichen Gesellschaft.
Er beschreibt die Notwendigkeit einer globalen Revolution, die zu einer höheren sozialen Ordnung führen soll – einer Weltordnung, die auf Gerechtigkeit, Gleichheit und gemeinschaftlichem Handeln basiert. Wells sieht diese Entwicklung nicht nur als eine Möglichkeit, sondern als eine unabdingbare Bedingung für das Überleben der Menschheit. Die Alternative, so Wells, ist der 'völlige Untergang', was die verheerenden Folgen von Stagnation, sozialer Ungleichheit und fehlender Kooperation aufzeigt. Seine Aussage fordert dazu auf, die Verantwortung für die Gestaltung einer gerechteren und nachhaltigen Welt anzunehmen.
Dieses Zitat regt zur Reflexion darüber an, wie bestehende soziale Strukturen überdacht und verändert werden können. Es lädt dazu ein, die Herausforderungen unserer Zeit – Klimakrise, soziale Ungleichheit und geopolitische Spannungen – nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines größeren Systems, das eine koordinierte und transformative Lösung erfordert. Wells’ Worte inspirieren dazu, über individuelle und kollektive Beiträge nachzudenken, die notwendig sind, um die Vision einer harmonischen und nachhaltigen Welt zu verwirklichen.
Zitat Kontext
Herbert George Wells, ein britischer Schriftsteller und Sozialkritiker, war bekannt für seine visionären und oft prophetischen Gedanken über die Zukunft der Menschheit. Dieses Zitat reflektiert seine Überzeugung, dass die Menschheit angesichts globaler Herausforderungen wie Krieg, Armut und technologischer Disruption vor einer entscheidenden Wahl steht.
Historisch betrachtet entstand Wells’ Werk in einer Zeit massiver gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen – vom Aufstieg der Industrie bis zu den globalen Konflikten des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über eine Weltordnung wurden stark von den katastrophalen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs geprägt, die ihm die Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit und eines kollektiven Wandels deutlich machten.
Auch heute ist das Zitat von großer Relevanz, da es die Herausforderungen einer globalisierten Welt anspricht, in der soziale und ökologische Probleme zunehmend miteinander verflochten sind. Wells’ Aussage erinnert daran, dass ein Wandel hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist. Seine Worte laden dazu ein, die Vision einer globalen Solidarität und Verantwortung ernst zu nehmen und aktiv an ihrer Verwirklichung zu arbeiten.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Herbert George Wells
- Tätigkeit:
- britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion