Die Menschen denken nicht gerne nach. Wenn man denkt, muss man Schlussfolgerungen ziehen. Schlussfolgerungen sind nicht immer angenehm.
- Helen Keller

Klugwort Reflexion zum Zitat
Die emotionale Wirkung des Zitats ist von Melancholie und Ernüchterung geprägt. Die Vorstellung, dass Menschen im Allgemeinen das Denken vermeiden und dass der Prozess des Denkens zu unangenehmen Schlussfolgerungen führen kann, deutet auf eine Welt hin, in der Menschen nicht bereit sind, sich schwierigen Wahrheiten zu stellen und sich auf eine sinnvolle Selbstbeobachtung einzulassen. Dies kann Gefühle der Frustration und Traurigkeit hervorrufen, da es den Anschein hat, dass viele Menschen sich dafür entscheiden, unwissend zu bleiben oder zu leugnen, anstatt sich ihren Problemen direkt zu stellen. Das Zitat impliziert auch, dass das Denken selbst ein wertvoller und notwendiger Bestandteil des persönlichen Wachstums und der Selbstverbesserung ist und dass die mangelnde Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen, die Fähigkeit eines Menschen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, behindern kann. Insgesamt ist die emotionale Wirkung des Zitats von Enttäuschung und einem Gefühl des Verlustes geprägt, da es darauf hindeutet, dass viele Menschen die Gelegenheit verpassen, sich auf eine sinnvolle Selbstbeobachtung und persönliches Wachstum einzulassen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Helen Keller
- Tätigkeit:
- US Schriftstellerin, Aktivistin und Dozentin
- Epoche:
- Moderne
- Emotion:
- Missbilligung