Zitate Winter

Entdecken Sie 59 Zitate zum Thema Winter von Autoren wie Jean Paul, Friedrich Hebbel und Arthur Schopenhauer bei Klugwort.

Was ist das für ein Frauenbild… Was ist das für ein Frauenbild In dürftigem Gewand? Sie stützt ein Antlitz krank und mild In eine weiße Hand. Sie sieht nach mir, wird rot und bleich, Lacht gellend auf und weint Und ist dem Regentropfen gleich, Durch den die Sonne scheint. Ach, jetzt versteh' ich ihren Schmerz Und er betrübt mich sehr: Einst liebt' ich dich, du armes Herz, Nun kannt' ich dich nicht mehr. Doch wer erkennt ein Blumenbeet, Das ihn im Lenz entzückt, Wenn zwischen Herbst und Winter spät Der Sturm die Stengel knickt!

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Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Schnee, der sich leicht ballen läßt, schmilzt bald.

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Jean Paul - deutscher Schriftsteller

In Sommertagen rüste Deinen Schlitten und Deinen Wagen in des Winters Mitten!

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Friedrich Rückert

Speisen sind bloß gut für den Hungrigen, Wein für den Gesunden, Arznei für den Kranken, ein Pelz für den Winter, Weiber für die Jugend usw. Sie sind folglich alle nur relativ gut.

ThumbnailArthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer - deutscher Philosoph

Winter-Landschaft Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche, bis auf den letzten Hauch von Leben leer; die muntern Pulse stocken längst, die Bäche, es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr. Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise, erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab, und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise, so gräbt er, glaub' ich, sich hinein ins Grab. Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend, wirft einen letzten Blick auf's öde Land, doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend, trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.

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Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Schreibe über den Winter im Sommer.

ThumbnailAnnie Dillard

Annie Dillard - US Schriftstellerin

Heiraten in der Jugend heißt sich im Sommer einen Ofen mieten; erst im Winter weiß man, ob er heizt oder raucht.

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Jean Paul - deutscher Schriftsteller

Bald leiht er mir des Frühlingsgartens Pracht, Bald hüllt er mich in Winters karge Pracht…

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Rumi - persischer Dichter

Heiraten in der Jugend heißt, sich im Sommer einen Ofen mieten; erst im Winter weiß man, ob er heizt oder raucht

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Jean Paul - deutscher Schriftsteller

Im Frühling geboren werden, im Winter sterben – zu mehr Logik hat es mancher nicht gebracht.

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Peter Sirius - deutscher Dichter und Aphoristiker

Sind ein Paar kalter Freunde Winter und Alter: Winter schröpfend, Alter erschöpfend; Winter zwackend, Alter plackend; Winter pustend, Alter hustend; Winter geht, Alter steht: Gerne wär' ich der beiden quitt, nähme Winter das Alter mit.

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Friedrich Rückert

Die Philosophie ist eine hohe Alpenstraße, zu ihr führt nur ein steiler Pfad über spitze Steine und stechende Dornen: er ist einsam und wird immer öder, je höher man kommt, und wer ihn geht, darf kein Grausen kennen, sondern muß alles hinter sich lassen und sich getrost im kalten Schnee seinen Weg bahnen. Oft steht er plötzlich am Abgrund und sieht unten das grüne Tal: dahin zieht ihn der Schwindel gewaltsam hinab; aber er muß sich halten und sollte er mit dem eigenen Blut die Sohlen an den Felsen kleben. Dafür sieht er bald die Welt unter sich, ihre Sandwüsten und Moräste verschwinden, ihre Unebenheiten gleichen sich aus, ihre Mißtöne dringen nicht hinauf, ihre Rundung offenbart sich. Er selbst steht immer in reiner, kühler Alpenluft und sieht schon die Sonne, wenn unten noch schwarze Nacht liegt.

ThumbnailArthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer - deutscher Philosoph

Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.

ThumbnailWilhelm Busch

Wilhelm Busch - Dichter, Zeichner, Karikaturist

Ich baue meinem Herzen ein Grab, damit es ruhen möge; ich spinne mich ein, weil überall es Winter ist; in seligen Erinnerungen hüll ich vor dem Sturme mich ein.

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Friedrich Hölderlin - deutscher Dichter

Gott ist Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Überfluss und Hunger.

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Heraklit - gr. Philosoph

Auch kann man ihn [den Ruhm] mit den Winterbirnen vergleichen, die im Sommer wachsen, aber im Winter genossen werden.

ThumbnailArthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer - deutscher Philosoph

Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit steigst's wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit.

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Joseph von Eichendorff - deutscher Lyriker und Schriftsteller

Es war viel zu kalt. Kaum war ich draußen, hatte ich diese unglaublichen Kopfschmerzen, ich bin das einfach nicht gewohnt. Das letzte Mal, dass ich Schnee gesehen habe, ist viele Jahre her.

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Sokrates - griech. Denker und Philosoph

An –* Ich seh' dein Haupt mit Lorbeer'n reich bekränzt, Doch auch vom Schnee des Alters weiß umglänzt. O, kauftest du, der Welt, wie dir, zum Glück, Jetzt für den Kranz die Locken dir zurück! Du würdest durch den Ruhm, der dich verklärt, Des Lebens, das er kostet, doppelt wert: Warum versagt dir die Natur den Preis? Welch einen Jüngling gäbe solch ein Greis! *) Hebbel an Christine (6. Mai 1857): »Mit diesem Gedicht komme ich soeben, halb acht Uhr abends, aus dem Park von Weimar zurück und da ist es für Dich, mein teures Weib, aufgeschrieben: es ist gewissermaßen an den alten Goethe gerichtet, denn mir war, als ob ich ihn wandeln sähe, wie die Schatten sich zu verdichten anfingen.«

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Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Ein Junggeselle sagte: Ihr seid ja schön, zu schön, ihr Frauen! Aber vergesst nicht, dass wir in der Ehe mit eurem Frühling auch den Winter mit in den Kauf nehmen müssen.

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Emanuel Wertheimer - ungar. deutsch. österr. Aphoristiker und Schriftsteller

Wenn ich einen großen Teil von Schottland besitze, kann ich die Menschen praktisch vom Land ins Meer oder über das Meer vertreiben. Ich kann Frauen im gebärfähigen Alter nehmen und sie in den Schnee werfen und dort zurücklassen. Das ist schon geschehen. Ich kann es aus keinem besseren Grund tun, als wenn ich denke, dass es besser ist, Hirsche auf dem Land zu schießen, als Menschen zu erlauben, auf dem Land zu leben.

ThumbnailGeorge Bernard Shaw

George Bernard Shaw - Dramatiker, Kritiker und politischer Aktivist

In der Saatzeit lerne, in der Ernte lehre, im Winter genieße.

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William Blake - englischer Dichter, Künstler und Drucker

Im Sommer ist man menschlicher, im Winter bürgerlicher.

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Jean Paul - deutscher Schriftsteller

Sei schmelzender Schnee. Wasche dich von dir selbst.

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Rumi - persischer Dichter

Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind, wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde, und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und über ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen.

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Friedrich Hölderlin - deutscher Dichter

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