Zitate Lust, Wollust

Entdecken Sie 98 Zitate zum Thema Lust, Wollust von Autoren wie Friedrich Schiller, Friedrich Nietzsche und Georg Christoph Lichtenberg bei Klugwort.

Freiheit ruft die Vernunft, Freiheit die wilde Begierde.

ThumbnailFriedrich Schiller

Friedrich Schiller

Ihr seht, meine Herren, die Vernunft ist eine hervorragende Sache, das ist unbestritten, aber die Vernunft ist nichts anderes als der Verstand und befriedigt nur die rationale Seite der menschlichen Natur, während der Wille eine Manifestation des ganzen Lebens ist, d.h. des ganzen menschlichen Lebens einschließlich der Vernunft und aller Triebe. Und obwohl unser Leben in dieser Ausprägung oft wertlos ist, ist es doch Leben und nicht nur das Ziehen von Quadratwurzeln.

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Fjodor Michailowitsch Dostojewski - russischer Schriftsteller

Der Mensch hat einen unwiderstehlichen Trieb zu glauben, man sähe ihn nicht, wenn er nichts sieht. Wie die Kinder, die die Augen zuhalten, um nicht gesehen zu werden.

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Georg Christoph Lichtenberg - deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Physiker und Aphoristiker

Wer von fleischlicher Begierde besessen ist, ist verloren.

ThumbnailMahatma Gandhi

Mahatma Gandhi - Politiker, Freiheitskämpfer, Philosoph

Sinnlichkeit des Weibes lebt so wenig vom Stoff wie männliche Künstlerschaft. Je nichtiger der Anlaß, desto größer die Entfaltung. Der Geist ist an kein Standesvorurteil gebunden und die Wollust hat Perspektive.

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Karl Kraus - österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker und Dramatiker

Der Tod ist das Ende von den Widersprüchen der sinnlichen Wahrnehmungen, von den Aufregungen der Triebe, von den fortwährenden Arbeiten der Denkkraft und von der Dienstbarkeit gegen das Fleisch.

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Marc Aurel - römischer Kaiser, Philosoph

Der Mensch ist immer ein Phänomen. Er sieht nicht schön aus: Irgendwie heißt sein Name und Ruhlos sein Schuh, sein Rock heißt Elend, seine Zunge Eitelkeit, sein Eingeweide Wollust, sein Herz Flamme, sein Auge Sonnenheimweh, sein Wanderstab Nirgendsheim und seine bittere Nahrung Er selbst.

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Christian Morgenstern - deutscher Schriftsteller und Dichter

Der Mensch hat mehr Trieb, als Fähigkeit, gerecht zu sein.

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Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Öffnen Sie der Begierde eines Menschen das Tor der Erfüllung, und Sie werden sehen, welch ein unabsehbares Heer von Wünschen er hereinsendet, und dann ist es erst noch die Frage, ob er sich dabei glücklich fühlt.

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Johann Nepomuk Nestroy - österr. Schauspieler, Dramatiker, Satiriker

Ich habe sehr hohe Begriffe von der Größe und Würde des Menschen. Einem Triebe folgen, ohne den die Welt nicht bestehen könnte, die Person lieben, die mich zum einzigen Gesellschafter ausersehen hat, zumal da nach unsern Sitten diese Person sich durch tausend andere Dinge an unser Herz fest hängt, und unter den mannigfaltigen Relationen, von Ratgeber, Freund, Handlungskompagnon, Bettkamerade, Spielsache, lustiger Bruder, (Schwester klingt nicht) auf uns wirkt, das halte ich sicherlich für keine Schwachheit, sondern für klare, reine Schuldigkeit, und ich glaube auch, es steht nicht bei uns, ein solches Geschöpf nicht zu lieben.

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Georg Christoph Lichtenberg - deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Physiker und Aphoristiker

Alt und Jung Der Alte sieht die junge Maid, Und fällt, versucht vom alten Triebe, Mit höchster Alters-Zierlichkeit Auf's Knie und stottert schamhaft: Liebe! Sie lacht ihm nicht in's Angesicht, Sie kniet nur hin, wo er gelegen, Drückt seine Hand auf's Haupt und spricht: "Mein Vater, gebt mir Euren Segen!"

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Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt: in diesem Triebe nämlich steckt seine ganze Schönheit. Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen.

ThumbnailArthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer - deutscher Philosoph

Die christliche Moral hat es am liebsten, daß die Trauer der Wollust vorangeht und diese ihr dann nicht folgt.

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Karl Kraus - österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker und Dramatiker

Erinnert euch stets, daß auch in der Ehe die Lust nur darin rechtmäßig ist, wenn die Begierde geteilt wird. Fürchtet nicht, meine Kinder, daß dieses Gesetz euch voneinander entfernt; es wird euch vielmehr beide aufmerksamer machen, einander zu gefallen und der Übersättigung vorzubeugen.

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Jean-Jacques Rousseau - französischsprachiger Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge

Die Würde hindert, daß die Liebe nicht zur Begierde wird. Die Anmut verhütet, daß die Achtung nicht Furcht wird.

ThumbnailFriedrich Schiller

Friedrich Schiller

Was diese Welt zu einem Jammertal gemacht hat und immer wieder machen wird, das ist die unersättliche Begierde und der unbezähmbare Hochmut der Menschen [...].

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Voltaire - französischen Schriftsteller, Philosoph und Intellektueller

Unehrenhaft ist der Fall derer, die sich leichtsinnig dem Bauch und der Wollust ergeben haben.

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Seneca - römischer Philosoph, Dramatiker, Staatsmann

In allem Leben ist ein Trieb Nach unten und nach oben; Wer in der rechten Mitte blieb Von beiden, ist zu loben.

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Friedrich Rückert

In Wahrheit sind aber die bösen Triebe in ebenso hohem Grade zweckmäßig, arterhaltend und unentbehrlich wie die guten: – nur ihre Funktion ist eine verschiedene.

ThumbnailFriedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche - dt. Philosoph

Sonderbar, daß der eigentliche Grund der Grausamkeit Wollust ist.

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Novalis - deutscher Dichter und Denker

Hüte dich, dass deine Ruhe und Beschaulichkeit nicht der des Hundes vor einem Fleischerladen gleicht, den die Furcht nicht vorwärts und die Begierde nicht rückwärts gehen lässt: und der die Augen aufsperrt, als ob sie Münder wären.

ThumbnailFriedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche - dt. Philosoph

Es gibt eine unsichtbare Kraft in uns; wenn sie zwei gegensätzliche Objekte der Begierde erkennt, wird sie stärker.

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Rumi - persischer Dichter

Organisationstrieb ist Trieb, alles in Werkzeug und Mittel zu verwandeln.

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Novalis - deutscher Dichter und Denker

Wahre Schönheit, wahre Anmut soll niemals Begierde erregen.

ThumbnailFriedrich Schiller

Friedrich Schiller

Von Natur aus findet sich in unserem Geist die unstillbare Begierde danach, die Wahrheit zu erkennen.

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Cicero - römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph

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