Friedrich Hebbel Zitate

deutscher Dramatiker und Lyriker. Auf klugwort findest du insgesamt 959 Zitate auf 39 Seiten von Friedrich Hebbel

Nachklang Ach, zauberische Huldgestalt, Die nie vergessen läßt! Du hältst mit ewiger Gewalt Mich noch im Tode fest! Du spielst, ein sanftes Abendroth, In meine Brust hinein, Und bist du allenthalben todt, Dort wirst du's nimmer sein.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Viele Menschen sind beständige Schemata, die der nächste, beste Zufall ausfüllt.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Es gebe sich nur jemand her zum Ideal des Philisters, er wird schnell Anerkennung finden.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Das Sein ist eine aus lauter Knoten bestehende Linie.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Am schönsten stirbt der Zweig, der unter der Schwere seiner eignen Früchte erliegt.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Alle irdische Liebe ist nur der Durchgang zur himmlischen.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Ein schönes Mädchen loben, ist so viel, als eine Blume begießen.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Er gehört zu denjenigen Werken, denen gegenüber nur das Publikum durchfallen kann [...].

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Jedem Gebet an die Gottheit sollte man hinzufügen: schenke mir die Sache, aber nicht erst dann, wenn sie mir nicht mehr ist, als die von dem Kinde heiß ersehnte Klapper dem Mann.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Den Schmerz wie einen Mantel um sich schlagen.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

In dem Augenblick, wo die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich Bankerott.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Name ist heutzutage das einzige, welches die Menschen am Teufel nicht mögen.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

O, wie oft fleh' ich aus tiefster Seele: O Gott, warum bin ich, wie ich bin! Das Entsetzlichste!

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Die Geschichte ist die Kritik des Weltgeistes.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

O Gott, ich achte so gerne, mir ist, als schnitt ich in mein eigen Fleisch hinein, wenn ich jemanden verachten muß.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Traumgott Laura schließt die holden Augenlider, Meine Himmelstüren tun sich zu; Komm, o lieber Traumgott, komm hernieder Und versüße ihre Ruh! Zeige ihr der Schönheit höchste Blüte, Wie sie steht im himmlischen Gefild, Sanft verschmolzen mit der reinsten Güte – Zeige ihr dein schönstes Bild! Und der Gott erhörte meine Bitte, Und er schwebte nieder lind und mild, Nahte ihr mit zephyrleichtem Schritte, Und sie sah – ihr eignes Bild.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Leicht ist ein Sumpf zu verhüten, doch ist er einmal entstanden, So verhütet kein Gott Schlangen und Molche in ihm.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Der einfache Ausdruck ist schon deshalb vorzuziehen, weil alles, auch die glänzendsten Rede-Flitter veralten, und weil ein Buch, das damit aufgestutzt ist, deswegen, bei sonst bedeutendem Inhalt, in seiner Form später einen Mumien-Eindruck machen muß.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Was ist das für ein Frauenbild… Was ist das für ein Frauenbild In dürftigem Gewand? Sie stützt ein Antlitz krank und mild In eine weiße Hand. Sie sieht nach mir, wird rot und bleich, Lacht gellend auf und weint Und ist dem Regentropfen gleich, Durch den die Sonne scheint. Ach, jetzt versteh' ich ihren Schmerz Und er betrübt mich sehr: Einst liebt' ich dich, du armes Herz, Nun kannt' ich dich nicht mehr. Doch wer erkennt ein Blumenbeet, Das ihn im Lenz entzückt, Wenn zwischen Herbst und Winter spät Der Sturm die Stengel knickt!

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Der Lorbeer um ein Menschenhaupt Unverwelklicher Lorbeer in schnell erbleichender Locke! Welch ein gewaltiges Bild menschlicher Größe und Kraft!

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Wer immer gebückt und geduckt gehen, wer den Kopf immer zwischen den Schultern tragen muß und nur blinzeln darf, dem verschieben sich die reinen runden Linien des Universums ganz von selbst zum scharfkantigen Zickzack [...].

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

Schön und lieblich Drei der Grazien gibt's nur Eine Venus! Die Veilchen Will ich zum Strauße gereiht, aber die Rose allein.

Friedrich Hebbel - deutscher Dramatiker und Lyriker

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